Alm-e-Inami 2019/2020: Ein Bericht von Majlis Iserlohn

Saud Ahmed
Qaid Majlis Iserlohn

Im Namen Allahs des Gnädigen, des Barmherzigen

„Wetteifert miteinander in guten Werken“

 

Ein Bericht von Saud Ahmed, Qaid Majlis Iserlohn, über den Erhalt des Alm-e-Inami 2019/2020

 

Assalam-o-Alaikum wa Rahmatullahi  wa Barakatohu

Durch die Gnade Allahs haben wir die Ehre erhalten auf der diesjährigen Majlis-e-Shura, das Alm-e-Inami als beste Majlis für das Jahr 2019/2020 entgegenzunehmen.

Meine Wenigkeit hat seit dem Jahr 2019/2020 die Möglichkeit, in der Majlis Iserlohn als Qaid Majlis zu dienen. Gemeinsam mit der Majlis-e-Amla Iserlohn setzten wir uns das Alm-e- Inami als Ziel.

Dafür gaben wir uns ein Versprechen: Dass wir bestmöglich versuchen werden, die Anweisungen der Zentrale, ganz nach dem Leitspruch „Wir hören und wir Gehorchen“ (2:286), zu befolgen und auch alle To Do ́s aus dem Rundschreiben umzusetzen. Hierfür setzten wir uns ausführlich mit den Kriterien des Alm-e-Inami auseinander und legten Zwischenziele fest, um Insh ́Allah zum Jahresende alle Kriterien erfüllen zu können.

Uns ist es bewusst gewesen, dass dieses Ziel kein einfaches gewesen ist, trotz dessen hielten wir uns immer wieder die Worte von Hazrat Musleh Maud (ra) vor Augen und motivierten die Amla sowie auch die Khuddam Brüder. Bei jedem Amila Meeting hielten wir hierfür die Erwartungen von Hazrat Musleh Maud (ra), die er an die Khuddam-ul-Ahmadiyya hatte, ins Gedächtnis.

Hadhrat Khalifat-ul-Masih II (ra) sagte an einer Stelle:

„Es ist sehr wichtig, dass man sich angewöhnt, stets zu arbeiten und es ist sehr wichtig, dass dieses Bewusstsein in der Jamaat erweckt wird, damit die Schwachen fleißig werden und damit es keinen mehr gibt, der Arbeit als niederträchtig betrachtet. “

An einer anderen Stelle zum Thema Fleiß und harte Arbeit erwähnte Hazrat Musleh Maud (ra), dass es in unserem Land kaum die Gewohnheit gibt, harte Arbeit durchzuhalten. Immer dort, wo Mühe und harte Arbeit notwendig wird, lässt sofort der Wille nach, wenngleich wir es sind, die am meisten daran gewöhnt sein sollten, Mühe und harte Arbeit auszuhalten. Er (ra) hatte uns mehrfach darauf hingewiesen, dass wir erst erfolgreich sein können, wenn wir bei einem Verhältnis von 1 zu 4.000 stehen und dementsprechend unsere Bemühungen um das 4.000-fache steigern.

Nicht nur diese, sondern auch die schmerzvollen Worte von Hazrat Musleh Maud (ra) hielten wir uns vor Augen, mit welchen er uns Khuddam ermahnte, dass uns eine gewaltige Aufgabe anvertraut worden ist, aber wir uns dessen nicht bewusst sind. Wir seien nicht konzentriert genug auf unsere Arbeit. Er sagte, dass eine Minute zu verlieren uns so schlimm erscheinen muss wie der Tod. Dennoch machte er uns auch den Mut und versprach Allahs Hilfe. Die

Hilfe Allahs wird kommen, wenn wir in uns eine Veränderung bewirken und alles tun, was in unserer Macht steht und wenn wir Allah anflehen mit den Worten, dass er unsere Schwächen beseitigen soll und unsere Arbeit zu Ende führen soll.

„Dua, Demut und Fleiß…“

Diese Worte waren der Leitfaden für Khaksar, um sich mit vollem Herzen der Jamaatarbeit widmen zu können. Khaksar war mit der Amla stets darum bemüht, dass ein
starker Zusammenhalt zwischen den Khuddam Brüdern in der Majlis besteht – um die Herzen zu erreichen, bildeten Liebe und Brüderlichkeit das Fundament dieses Zieles.

Hierbei kann man sich die Worte von Sadr Sahib MKAD vergegenwärtigen, der während der Majlis-e-Shura über die Opferbereitschaft, welche viele Khuddam Brüder für die Majlis erbringen, sprach. Sadr Sahib sagte, dass es der Tatsache entspricht, dass man auf einer Seite Opfer erbringen muss, um auf der anderen Seite ein Ziel zu erreichen. Dies war auch für Khaksar, welcher die Ämter als General Sekretär und Qaid Majlis innehatte, nicht immer einfach gewesen. Khaksar hat sich Prioritäten gesetzt, bei denen Khaksar auch das ein oder andere Opfer erbringen musste, bei dem das persönliche Umfeld zeitlich oftmals vernachlässigt wurde.

Am Ende des Tages geht die Seele jedoch mit mehr Stärke, Ruhe und Zufriedenheit zu Bett und es wird einem bewusst, dass die Arbeit, die Khaksar mit der gesamten Majlis-e-Amla erbringt, für eine sehr schöne Sache ist und es auch Früchte trägt. Dennoch ist eine Balance zwischen Privatleben und dem Arbeitsleben sehr wichtig. Man muss seiner Verantwortung, hinsichtlich beider Parteien, vollends nachgehen.

Meine Wenigkeit setzte sich hierbei, wie im Vorfeld bereits erläutert, einige Prioritäten, um die Arbeit verbessern zu können und dadurch die gesetzten Ziele zu erreichen. Dabei spielten die vorausschauende Planung und Vorbereitung der Termine eine sehr große Rolle, auch wenn dies meist im Hintergrund passierte. Dieser Faktor hat die weitere Arbeit immens erleichtert.

„Der Führer eines Volkes ist sein Diener“

Die vorliegende Hadith zeigt auf, dass eine Führungskraft ebenso ein Diener ist. Übertragen wir dies auf uns, ist damit unter anderem gemeint, dass eine Führungskraft immer den ersten Schritt tun sollte, wenn es um Jamaat Arbeitsangelegenheiten geht und als Vorbild für andere Brüder fungieren muss. Die ersten Schritte zu machen, sollte für uns als Führungskräfte eine Selbstverständlichkeit sein. Denn erst, wenn wir als gute Vorbilder vorangehen, können die Amla Mitglieder sowie die gesamte Majlis in Bewegung versetzen. Dabei sollten die jungen Khuddam nicht außer Acht gelassen werden. Khaksar war es sehr wichtig, früh junge Khuddam mit Jamaat Arbeiten vertraut zu machen, um sie auf diese Weise mit in die Amla zu involvieren. Junge Khuddam stellen unsere Zukunft dar, weswegen es wichtig ist, den jungen Brüdern früh Verantwortung zu geben. Nicht umsonst heißt es, dass „die Zielsetzung […] eine derartige Erziehung der Ahmadi Jugend [ist], dass sie Gebote des

Heiligen Qur-ân, Charakterstärke und hohe moralische Werte strikt einhalten.“ Diese Werte können von jungen Khuddam adaptiert werden, indem sie stets mit in die Verantwortung gezogen werden.

Das Buch Mashal-e-Rah (Fackel für den Weg) war ein sehr enger Begleiter auf dem Weg zur Zielerreichung und wird es auch in Zukunft bleiben. Das folgende Zitat von Hazrat Musleh

Maud (ra) nahm eine sehr große Bedeutung für Khaksar ein und dient als unser Motto in der Amila:

„Die Zeit der Worte ist vergangen, nun ist es Zeit etwas zu Tun.“

Zuletzt möchte sich Khaksar bei allen Amla Mitgliedern des Jahres 2019-2020 und allen Khuddam Brüdern der Majlis bedanken, die enorme Energie und Zeit in diese wertvolle Arbeit gesteckt haben und Khaksar immer zur Seite standen und Insh ́Allah auch in Zukunft stehen werden. Des Weiteren möchte sich Khaksar auch bei Sadr Sahib MKAD und der gesamten Nationalen Amla für jede Unterstützung bedanken. Einen besonderen Dank möchte Khaksar an Murabbi Sahib Shahid Ahmad Butt Sahib aussprechen. Er war das gesamte Jahr über stets bemüht und unterstützte uns tatkräftig bei der Umsetzung unserer Tarbiyyati und Taleemi Programme. Es ist nicht selbstverständlich, dass er neben der Zuständigkeit des Albanian Desks und anderen Nachbar-Jamaats, sich auch für die Majlis Khuddam-ul- Ahmadiyya vor Ort Zeit genommen hat. Er war stets bemüht, die Brüder zusammenzuhalten und zu motivieren.

Möge Allah allen Khuddam die Möglichkeit und Kraft geben, der Majlis aufrichtig zu dienen und uns dazu befähigen, gemeinsam noch größere Ziele zu erreichen Insha ́Allah. Amin!

Wassalam
Saud Ahmed
Qaid Majlis Iserlohn