Im Namen Allahs des Gnädigen, des Barmherzigen.

Botschaft
Sadr Majlis Khuddamul Ahmadiyya Deutschland
1. Januar 2014

Liebe Khuddam und Atfal Brüder

assalamu .alaikum wa ra.matullahi wa barakatuhu

Möge das neue Jahr für Sie segensreich sein! Doch wie kann das neue Jahr segensreich sein? Was müssen wir dafür tun, dass das neue Jahr segensreich wird?

Die ganze Welt feiert den Beginn des neuen Jahres auf ihre eigene Art und Weise. Die einen heißen es durch ein Feuerwerk willkommen, die anderen ruhen sich an diesem Feiertag aus, nachdem sie sich weltlichen Vergnügen hingegeben haben. Indes gibt es eine göttliche Jamaat, deren Menschen bei ihrem Herrn um Vergebung für ihre vergangenen Sünden bitten und von Ihm Segnungen für das kommende Jahr erflehen.

Wissen Sie, weshalb wir die Möglichkeit erhalten, das neue Jahr auf diese Art zu begrüßen? Das alles ist möglich aufgrund der Segnungen jenes segensreichen Wesens, das uns heute als Vertreter des Heiligen Propheten Muhammad (saw) und seines wahren Liebenden, des Verheißenen Messias (as), zu Allah ruft.

Der von Allah auserwählte Kalif und unser geliebter Hahdrat Khalifatul Masih V (atba) ist jenes gesegnete Wesen, welches Tag und Nacht für unser Wohlergehen betet. Welch ein Segen ist das für uns! Wenn wir uns noch einmal die letzten Ansprachen unseres geliebten Imams vergegenwärtigen, so wird uns bewusst, dass Hudhur (atba) uns so eindeutig und kristallklar die Wege gezeigt hat, durch die wir uns reinigen und reformieren und Allah erlangen können. Zu Beginn des neuen Jahres wollen wir uns noch einmal die Fragen stellen, die unser geliebter Imam (atba) am 6. Dezember 2013 an uns richtete. So hat jeder zu Beginn des neuen Jahres die Möglichkeit, zu reflektieren und seinen Bund mit dem Kalifen der Zeit zu festigen, damit wir in der Lage sind, die Fragen positiv zu beantworten.

Hudhur (atba) sagte:

  • „Ist jeder von uns in der Lage, den schlechten Gepflogenheiten der Gesellschaft zu entgehen und sich ihrem Einfluss zu entziehen?
  • Beeinflussen wie das Umfeld um uns herum und jeden, der mit uns in Kontakt tritt, durch unsere Taten auf positive Weise? Oder sind wir es vielleicht, die unter dem Einfluss der Gesellschaft stehend unsere eigene Lehre und unsere Tugenden vergessen?
  • Unternimmt jeder einzelne von uns den aufrichtigen Versuch, sich selbst so zu reformieren, wie der Verheißene Messias (as) es von uns erwartet hat? Durch diese Lehre sind wir aufgefordert und sogar verpflichtet uns zu fragen, ob wir
  • ein derart hohes Niveau an Wahrheit in uns entwickelt haben, dass die Lüge und der Betrug keinerlei Einzug bei uns finden können?
  • Lassen wir – trotz der Beschäftigung mit weltlichen Angelegenheiten – das Jenseits wirklich nicht aus den Augen?
  • Ziehen wir denn wirklich den Glauben der Welt vor?
  • Meiden wir mit voller Aufmerksamkeit jegliche Untugend und Untat?
  • Zählen wir zu jenen, die es meiden, die Rechte des anderen zu rauben und jemandem seinen Besitz zu entziehen?
  • Halten wir die Pflicht des fünfmaligen Gebets ein?
  • Sind wir stets im Gebet vertieft und denken wir an Allah mit tiefer Demut?
  • Können wir auf einen schlechten Gefährten und einen Freund, der einen schlechten Einfluss auf uns hat, verzichten?
  • Respektieren wir unsere Eltern und dienen wir ihnen und leisten ihnen Gehorsam in jeder Sache, die der islamischen Lehre entspricht?
  • Gehen wir sanftmütig und gütig mit unserer Frau und ihren Verwandten um?
  • Oder hindern wir etwa unsere Nachbarn daran, teilzuhaben an einem noch so kleinen Wohl?
  • Können wir die Fehler der Person, die uns Schaden zugefügt hat, verzeihen?
  • Sind unsere Herzen rein von jeglicher Abneigung und Argwohn gegenüber anderen Menschen?
  • Kann jede Ehefrau und jeder Ehemann einander Vertrauen erbringen?
  • Halten wir stets unseren inneren Zustand vor Augen, im Lichte des baiʿat-Gelübdes?
  • Ist unsere eigene Gesellschaft rein von der Schmähung anderer und der üblen Nachrede?
  • Ist unsere eigene Gesellschaft erfüllt mit dem Gedenken Allahs und Seines Propheten (saw)?

Wenn die Antwort darauf „Nein“ lautet, dann sind wir weit entfernt von der Lehre des Verheißenen Messias (as) und müssen uns um unseren inneren Zustand große Sorgen machen. Wenn die Antwort positiv mit „Ja“ ausfällt, so sind wir die Glücklichen, die die Antwort erhalten: Ja, ihr achtet auf den Zustand eurer Taten und ihr erfüllt euer baiʿat-Gelübde.“

(Hadhrat Khalifatul Masih V atba, Freitagsansprache 06.12.2013)

Möge Allah uns die Kraft geben, dass jeder von uns sich so reformiert, dass wir auf allen Fragen antworten können: „Ja, o unser geliebter Imam. Ihre Khuddam sind durch ihre Gebete in der Lage, auf Ihre Fragen mit Ja zu antworten.“

Möge dies so sein. Möge Allah das neue Jahr für uns alle segnen. Amin.

Wassalam khaksar

Hasanat Ahmad
Sadr Majlis Khuddamul Ahmadiyya Deutschland

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